Fabian

… in 13 Wörternp1010169

  • ruhig, selbstständig, pragmatisch
  • lösungsorientiert, realistisches Urteilsvermögen
  • stark im Beobachten, Denken und Analysieren
  • wissbegierig

… etwas ausführlicher

Im Jahr des deutschen Mauerfalls wurde ich im schönen Allgäu geboren. Nach dem Abitur zog es mich in die Ferne. Es folgten einigen Praktika, Nebenjobs und Recherchen. Resultat war ein fünfmonatiger Freiwilligendienst im Botanischen Garten von Nischni Nowgorod (Russland).

Danach begann ich in München Biologie zu studieren und hielt drei Jahre später ein Bachelor-Zeugnis in der Hand. Gleichzeitig wusste ich, dass ich nie in der Wissenschaft arbeiten werde…

Ich informierte mich über praktische Berufe: ich wollte draußen arbeiten, mir wieder “die Hände schmutzig machen” und gleichzeitig etwas für die Umwelt tun. Die nahezu einzige Möglichkeit, die diese Kriterien erfüllte, war ein Ausbildung zum Landwirt. Mein Wunsch war es einen direkten Bezug zu unseren Lebensmitteln zu bekommen, zu sehen, wie das erzeugt wird, was ich mir tagtäglich einverleibe und was meinen Körper aufbaut und woraus ich bestehe.

DSC01964-1024x1024.jpgDas erste Ausbildungsjahr bei der DemeterHofgemeinschaft Heggelbach (180 Hektar, 50 Milchkühe, Schweinemast, Gemüseanbau, Futteranbau) verging wahnsinnig schnell. Ich lernte die Arbeit in der Landwirtschaft kennen und stellte fest, dass auch die Bio-Höfe ihre großen Flächen nur noch mit Maschinen bewirtschaften. So will ich keine Lebensmittel erzeugen, das war die wichtigste Lernerfahrung aus dieser Zeit.

Ich unterbrach die Ausbildung und nahm mir eine Auszeit: einen zehnmonatigen Freiwilligendienst in Costa Rica. Dort war mein Schwerpunkt die Zusammenarbeit mit Kleinbauern-Familien. Wir haben sie dabei unterstützt vielfältige Nahrungsanbau-Systeme auf ihren Flächen aufzubauen, um für die Familien eine vielfältige und sichere Nahrungsquelle aufzubauen.

In Costa Rica entschied ich mich dazu, mein zweites Ausbildungsjahr zu absolvieren. Glücklicherweise bekam ich eine Lehrstelle bei den Herrmannsdorfer Landwerkstätten nahe München. Dort arbeitete ich im Projekt „Zweinutzungshuhn“:

P1010257.JPGHennen legen Eier. Brütet man sie aus, schlüpfen daraus Hennen und Hähne. Hähne legen keine Eier. Deshalb ist für sie in unserer modernen Welt kein Platz. Sie werden als Küken getötet. Die Hühnerhaltung in Herrmannsdorf ist anders.

Letztendlich war es wohl schon vorbestimmt, dass ich meine Lehre in Herrmannsdorf fortsetzen sollte, denn dort lernte ich Caro kennen!

Nach dem Abschluss meiner Lehre war es Zeit auch einmal den Norden Deutschlands kennenzulernen: ich bekam eine Bundesfreiwilligendienst-Stelle in einer Bio-Gärtnerei zwischen Hannover und Bremen. Wir zogen zusammen in die Gemeinschaft “Lebensgarten Steyerberg” und arbeiteten im “Permakulturpark am Lebensgarten Steyerberg“.
Hauptsächlich ging es um den Anbau einer großen Vielfalt an Gemüse, im Freiland wie in Folientunneln. Außerdem haben wir Roggen, Gewürz-Kräuter, Blüten, Obst und Beeren angebaut.

Interessen

  • gesunde Ernährung und gesunder Lebensstil
  • Leben in, mit und von der Natur, Wildnahrung
  • mehrjährige Systeme und Pflanzen (Obst, Gemüse, Kräuter, Wildpflanzen)
  • wesensgerechte Tierhaltung
  • natürliches Bauen (Lehm, Strohballen, Holz, …)